Meine kleine Nachtmusik - Georg Philipp Telemann - Fantasie g-moll für Flöte solo

Porträt Georg Philipp Telemann nach einem verlorenen Bild von Ludwig Michael Schneider (1750)

Meine kleine Nachtmusik – Februar 2025

 

Was kann die Musica nicht alles: aufheitern, erlösen, beruhigen, beflügeln, aufhellen, ordnen, tanzen, schwingen, ermuntern, trösten, unterhalten, erziehen, öffnen. Kleinere Musikstücke in sehr subjektiver Auswahl sollen einmal pro Monat Appetit machen auf etwas Wunderbares aus der großen Welt der Töne. Vielleicht ebnet das Anhören sogar den Weg zum Komponisten und dessen Œuvre?

 

 

Nachdem Georg Philipp Telemann 1722 endgültig seine besser dotierte Bezahlung gegenüber dem Rat der Stadt Hamburg durchgesetzt hatte, begann er mit ungeheurem Fleiß, auch jenseits seiner Verpflichtungen als „Director Musices“ der fünf Hauptkirchen vor Ort zu komponieren. Es entstehen neben der Vokalmusik zahlreiche, manchmal auch anlassbezogene Instrumentalwerke.

 

So auch die 1727 in Druck gegangenen zwölf Fantasien für Flöte Solo, TWV 40:2-13. Telemann löste die Traversflöte aus dem Zusammenhang des Barockorchesters und verschaffte ihr damit einen Freiraum, der für die Musik der damaligen Zeit ungewöhnlich war. Die Fantasie TWV 40:13 hat es mir besonders angetan: Es ist eine Musik, die voller Einfälle steckt, der oder dem Ausführenden einiges abverlangt und den Hörenden eine unglaubliche Ruhe vermittelt.

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=7jki3bSE8Xs

 

 

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